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Ein Privatier ist eine Person, die finanziell so gut gestellt ist, daß sie es nicht mehr nötig hat , zur Deckung seiner Bedürfnisse einem Erwerbsberuf nachgehen zu müssen

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Mit WegeZumPrivatier grundsätzliche Überlegungen beim Weg zur Börse





Hilfen beim Start ins "Börsengeschehen"

Grundsätzliche Überlegungen :

Habe ich Geld, auf das ich kurz- bis mittelfristig verzichten kann ?
Will ich das Geld selbst managen oder lieber meiner Bank anvertrauen ?
Habe ich schon ein online-Konto oder will ich online-banking machen ?
Interessieren mich wirtschaftliche Zusammenhänge ?
Wie informiere ich mich über Unternehmen, Börsen, Währungen...?
Kenne ich schon die Fachausdrücke ?

Die erste Frage ist also die Wahl der Bank:
Wer Wertpapiere kaufen will, braucht  neben Geld ein Konto bei einem Dienstleister, der sowas anbietet. Da gibt es grob betrachtet drei Möglichkeiten

1. Die Hausbank
 
Hier hat man bereits sein Konto, die Leute wissen, wer man bist und wenn man z. B. Aktien haben will, geht man hin oder ruft an und sagt z. B., daß man 100 Aktien der Allianz AG haben will. Dort wird  ein Wertpapierdepot eingerichtet und  die Aktien werden auch dort eingekauft. Das ist der teuerste Weg, denn normalerweise zahlt man über 1% Provision für den Kauf  und für den Verkauf später nocheinmal (zusätzlich kommen noch div.Gebühren) und obendrein auch noch Depotgebühren für die Verwaltung, die sich nach dem Wert deses Depots bemessen. Der Vorteil ist, daß man hilft, wenn man was nicht versteht, und man außerdem beraten wird, was man kaufen oder verkaufen soll. Die Hilfe bei unklaren Sachen ist für einen Anfänger ganz gut, aber die Beratung ansonsten (Kauf/Verkauf ) quasi unverbindlich.
 Der Anlageberater weiß auch nicht immer, was gut oder schlecht ist, wer sieht schon 100% in die Zukunft.
Das Risiko, wie auch den möglichen Gewinn trägt jeder selbst !

2. Ein normaler Online-Broker
 
Dies ist auf jeden Fall deutlich billiger, dafür muß man alles über das Internet selbst machen. Man kann aber seine Order auch telefonisch durchgeben, das kostet dann aber deutlich mehr. Beratung hast man praktisch nicht, man kann aber das Call-Center teilweise anrufen und Fragen stellen, wenn man was nicht versteht. Besonders erfahren sind die Leute im Call-Center aber nicht, sie haben nicht die Routine, die der Anlageberater bei der Hausbank hat. Es wird auch nicht gesagt, was man kaufen oder verkaufen soll, dies muß aber nicht unbedingt ein Nachteil sein - siehe auch oben.
 
Normale Online-Broker bieten in der Regel auch Girokonten, Fonds und allerlei andere Bankprodukte an. Übrigens hat die Sparkasse einen eigenen Online-Broker (S-Broker). Andere bekannte Online-Broker sind z. B.
CORTALCONSORS, COMDIREKT, ING-DIBA, POSTBANK EASYTRADE und DAB-BANK
  

Die  citibank   bietet  auch  sowas an und hat auch recht günstige Konditionen, da zahlt  man z.Zt. 9,99 € flat für jeden Trade, auch wenn du z. B. 50.000 € handelst. Sowas ist für Leute mit viel Geld, die oft handeln, sehr günstig.

3. Ein spezialisierter Online-Broker
 
Das sind Broker, die anders als normale Online-Broker nur Wertpapierhandel zu besonders günstigen Konditionen anbieten. Beratung ikeine, Hilfestellung ist sehr gering, dafür sind die Gebühren niedrig. Die kommen oft aus dem Ausland,  Beispiele sind  Nordnet oder Interactive Brokers.
 Das ist aber meist nichts für echte Anfänger.

4. Das Online Konto für das Tagesgeld oder Festgeld

Das Einrichten eines Tagesgeldkontos ist heutzutage sehr einfach. Die Anmeldung kann im Internet erfolgen. Die Identität wird über die Post bestätigt. Die Kontobewegungen lassen sich vom PC zuhause machen. Nur das richtige Tagesgeldkonto zu finden, da liegt die einzige Schwierigkeit.